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Glanzvoller Saisonauftakt: Motor Altenburgs „Alte Herren“ zaubern in der Skatbank-Arena

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Nach monatelangem Training in der Halle war die Vorfreude auf das erste Spiel unter freiem Himmel spürbar. In der Skatbank-Arena empfing die Traditionsmannschaft von Motor Altenburg die Gäste aus Zechau zum Saisonauftakt – und untermauerte direkt ihre Ambitionen für die kommende Spielzeit.

 

Erste Halbzeit: Dominanz pur und technische Überlegenheit
Der Übergang vom Hallenboden auf den Rasen gelang den Hausherren mühelos. Motor konnte auf einen breit aufgestellten Kader mit zahlreichen Spielern zurückgreifen, die früher in deutlich höheren Ligen aktiv waren. Diese Qualität blitzte auf dem Platz immer wieder auf: Die Kugel lief sicher durch die eigenen Reihen, und die Gäste aus Zechau fanden kaum Mittel gegen das technisch feine Spiel der Altenburger.
Folgerichtig stand es nach Eröffnung durch Syhre und einen weiteren Treffer von K.Müller zur Pause bereits 2:0. Die Führung war hochverdient und hätte bei konsequenterer Ausnutzung der Gelegenheiten sogar noch deutlicher ausfallen können.

Zweite Halbzeit: Die Gubba-Gala und ein Schreckmoment für Mühlmann
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Altenburg die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte durch einen starken Kopfball von F.Müller auf 3:0. Danach erhöht Schuldt auf 4:0.Anschließend sorgte Zechau für den wohl spektakulärsten Moment der Partie. Mit einem mutigen Kunstschuss aus gut 60 Metern versuchten die Gäste, den weit aufgerückten Torhüter zu überrumpeln. Keeper Mühlmann musste alle Kräfte mobilisieren und einen beeindruckenden Vollsprint zurück ins Tor hinlegen, um den Ball gerade noch zu entschärfen.
Abgesehen von diesem Schreckmoment gehörte die zweite Hälfte jedoch ganz den Hausherren – und insbesondere einem Akteur: Gubba. Mit zwei technisch brillanten Kunstschüssen von der Außenbahn krönte er seine Leistung mit den Treffern zum 5:0 und 6:0 und belohnte die Zuschauer in der Skatbank-Arena für ihr Kommen.

Fazit:
Ein Saisonstart nach Maß. Motor Altenburg demonstrierte eindrucksvoll, dass die spielerische Qualität trotz der langen Hallenzeit sofort abrufbar war. Mit technischer Finesse und einem starken Kollektiv wurde Zechau phasenweise an die Wand gespielt, auch wenn der Gegner mit seinem Fernschuss für den sportlichen Aufreger des Tages sorgte.

Gelesen 91 mal Letzte Änderung am Sonntag, 12 April 2026 12:37